Gaiberger werden für den Wasserverlust zur Kasse gebeten

 

Unglaublich, was in der letzten Gemeinderatssitzung im Zusammenhang mit der Gebührenbedarfsrechnung zu hören und gestern darüber in der Rhein-Neckar-Zeitung zu lesen war. Ganze 13% des Leitungswassers versickert irgendwo in der Erde. Das ist aber für den Wasserzweckverband „Unteres Elsenztal“ kein Problem. Die Rechnung zahlt nämlich der Endkunde, die ihm seine Gemeinde über die Gebührenabrechnung zur Kostendeckung präsentiert.

Es wird Zeit, dass diese „schwarzen Löcher“ gefunden und gestopft werden. Ansonsten würden wir es uns wünschen, dass einer der Endkunden gegen diese Gebührenfestsetzung erfolgreich klagt. Wir erinnern uns. Vor Jahren hat ein Bürger durch Klage bis zum VGH Mannheim die Berücksichtigung des Niederschlagswassers bei der Abwasserabrechnung erreicht.

Wir hoffen, dass das Leitungsnetz in Gaiberg tatsächlich so gut ist, wie es Bürgermeister Gärtner behauptete. Wenn man sich allerdings daran erinnert, wie häufig in diesem Jahr alleine in der Hauptstraße der Bagger wegen Leitungsschäden anrücken musste, dann bekommt man daran berechtigte Zweifel. Wir denken, die Schäden sollten schnellstens geortet und behoben werden. Ganz nebenbei könnte man auch noch andere sichtbare Schäden im öffentlichen Raum beheben, um den Investitionsstau zu Zeiten, wo das Geld zinsgünstig zu bekommen ist, abzubauen.

 

 


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