Pünktlich zur Sommerzeit erscheinen in der Presse Artikel, die zum Schmunzeln anregen. So beantragt doch tatsächlich ein Gemeinderat der SPD/AG Fraktion auf der Homepage der Gemeinde Gaiberg auf das Trauungszimmer hinzuweisen. Glaubt besagter Gemeinderat wirklich Gaiberg kann mit diesem Zimmer gegenüber den Gemeinden im Umland punkten? Eine standesamtliche Trauung ist ein Akt der Verwaltung.Wer es ein wenig aufwändiger will, wird sich etwas anderes suchen (vorausgesetzt die Standesbeamten spielen mit….). Zudem wußte besagter Gemeinderat als er nach Gaiberg zog, daß er sich in ländlicher Umgebung niederläßt mit allen Freuden und (Geruchs-)Belästigungen des Landlebens. Er sollte sich freuen, dass hier nur  Pferde riechen und kein Schweinemastbetrieb….

Offensichtlich haben die beiden Gemeinderäte der CDU-Fraktion bei ihrem Antrag auf anonyme Bestattung (Sarg mit Namensschild   und Geburts- bzw. Sterbedatum) auch nicht viel gedacht. Das Wort  „ anonymos“ stammt aus dem Altgriechischen und hat bis dato keine Sinnänderung erfahren und bedeutet immer noch: ohne Namen!!!. Der Gaiberger Friedhof läßt viele Bestattungsmöglichkeiten zu. Da kann man getrost auf ein Columbarium oder Grabfeld für anonyme Sargbestattungen verzichten.

Wie auch immer – die Kerweborscht freuen sich über die Riesenauswahl an Lappalien für ihre Kerwered!


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels