In der letzten Gemeinderatssitzung wurden die Beschlüsse zur Vergabe einer Studienarbeit des künftigen Ortszentrums sowie der Errichtung einer Markthalle aufgehoben. Desweiteren wurden vier Architekturbüros mit der Überplanung  der „Alten Krone“ beauftragt. Die Anträge der GL-Fraktion zur Erhebung von Dorfentwicklungsdaten in Sachen Streuobstwiesen  wurden mehrheitlich abgelehnt. Was nicht sein darf, wird verweigert. Ob man mit der Ausweisung des Neubaugebietes „Wüstes Stück“ der Zersiedelung Gaibergs Vorschub leistet wird die Zukunft zeigen. Ein Mehr an Neubürgern wird die Dorfgemeinschaft nicht fördern. Der geplante Norma-Markt hat nur Alibi-Funktion. Der vorgesehene Einkaufsmarkt ist am besten per Auto zu erreichen und ein  Großteil der Einwohner ist schneller in Bammental als an der Kreisstrasse.

Die Entwicklung des Ortszentrums muß auch kritisch hinterfragt werden. Seit Jahrzehnten befasst sich der Dorfentwicklungsausschuß mit der Gestaltung des Ortskerns. Ist es der Trägheit der Verwaltung und des Gemeinderats oder der Verweigerungshaltung der Bevölkerung zuzuschreiben, dass sich bisher absolut nichts getan hat? Dem jetzigen Arbeitskreis kann man nur empfehlen, die Planung langsam angehen zu lassen. Seine Vorschläge werden in den Archiven des Rathauses zu den bereits vorhandenen gelegt.

Die FWV wird die Entwicklung kritisch verfolgen. Ebenso wird die „objektive“ Berichterstattung in der Presse gelesen. Von Seiten der Bevölkerung wird moniert, dass die Berichte   sachlich verfälscht wiedergegeben werden. Ob etwaige Hinweise aus dem Gemeinderat dahinterstehen soll hier nicht hinterfragt werden.


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    • 12.10.2018
    FWV-Treff