Die FFW Gaiberg bat in einem Gespräch mit den Freien Wählern den Sachverhalt mit dem neuen Feuerwehrauto richtig zu stellen:

Mit Erstaunen hörte ich von der Kritik einiger führender Feuerwehrkameraden der hiesigen Wehr an unserer Berichterstattung anläßlich des FWV-Treffs am 03.06.2016 (Berichterstattung vom 10.06.16 in den GN).

Ich kann die Problematik bei der Beschaffung neuer Einsatzfahrzeuge sehr gut nachvollziehen. Auf ein vorgegebenes Chassis mit Motor und Antrieb sollen möglichst viele neueste Aggregate platzsparend und gut bedienbar montiert werden. Man will ja anderen Wehren gegenüber nicht rückständig wirken. Dass es da kleinere Probleme gibt liegt auf der Hand. Dass man (in lockerer Runde) auf solche Probleme zu sprechen kommt und man aufmerksam zuhört liegt ebenfalls auf der Hand. Schließlich ist die Freiwillige Feuerwehr ein Teil der Gemeinde. Keinesfalls wollten die Freien Wähler das hochstilisieren. Ich war überrascht auf die Reaktion. Viele kennen und verstehen meine Art mit diesen Themen umzugehen.

Fazit der leidlichen Diskussion: Das neue Fahrzeug der Firma IVECO/Magirus/Deutz entspricht nach Um- und Aufrüstung dem neuesten Stand der gegenwärtigen Feuerwehrtechnik; die eiermilchlegende Wollmilchsau muß erst noch von unserem Schöpfer erschaffen werden. Italienische, deutsche und oberösterreichische Spitzentechnik kommt hier zum Einsatz. Das neue MLF hat seine Bewährungsprobe bereits bestens bestanden.

Wie man weiß war ich der hiesigen Feuerwehr jahrzehntelang als Feuerwehrarzt eng und uneigennützig verbunden und werde es auch weiterhin bleiben.

Dr. Bernward Erhardt

Schriftführer FWV Gaiberg eV

 

 

 

 

 


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    • 22.06.2018
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