Als Leserbrief in der RNZ vom 11.10.2014 veröffentlicht:

 

(Wikimedia Commons, CC-BY-3.0 Lizenz,  Urheber: Alexander Klink)

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Urheber: Alexander Klink)

Vertretern der Grünen Liste Gaiberg ist es bedauerlicher Weise zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit gelungen, dass die RNZ von aberwitzigen Diskussionen über das Sitzungsprotokoll des Gemeinderates zu berichten hatte.

Man könnte meinen, dass im Gemeinderat Langeweile Einzug gehalten hat, weil alle Strukturprobleme gelöst und Großprojekte abgewickelt sind. Habe ich etwas verpasst? Nein, die Planungen für die Ortsmittelpunktbebauung sowie das Baugebiet „Wüstes Stück“ sind noch nicht abgeschlossen. Noch immer haben nicht alle Zugang zum schnellen Internet und der Lebensmitteleinzelhandel hat Gaiberg immer noch nicht neu für sich entdeckt. Diese Griffelspitzerei verfolgt offensichtlich nur einen Zweck, nämlich zu polarisieren, und das scheint kräftig gelungen zu sein. Schön wäre es, wenn man sich in der Sache an getroffene Beschlüsse halten und bei Bedarf einfach in alten Protokollen nachschauen würde, wie z.B. hinsichtlich der Nutzung von Gemeinderäumlichkeiten unmittelbar vor einer Wahl.

Als Bürger Gaibergs hoffe ich, dass es in dieser peinlichen Angelegenheit nicht noch zur Aufführung eines dritten Aktes kommt. Ich wünsche mir die Rückkehr zur konstruktiven Sacharbeit im Gemeinderat, um die wirklich wichtigen Projekte der Gemeinde voran zubringen. Dafür, und nur dafür, wurden die Gemeinderäte gewählt!

Volker Pfeiffer


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